Wie Sie Testdaten in ein ADSO eintragen können

Sebastian Uhlig

Geschrieben von: Sebastian Uhlig - 06 September, 2019

Während der Implementierung eines Projekts gilt es, schnell und einfach Testdaten zu erzeugen. So können neue Entwicklungen augenblicklich getestet werden, um herauszufinden, wie sich die letzten Änderungen auswirken. Bei der Arbeit mit Plan-InfoCubes konnte man die Transaktion RSINPUT nutzen, um auf die Schnelle einige Datensätze in den Cube zu schreiben. Und auch bei einem DSO für direktes Schreiben konnte man über SQL schnell Testdaten erstellen.

Leider funktionieren diese Methoden bei dem neuen InfoProvider Typ ADSO (Advanced DataStore Object) nicht. In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie trotzdem Testdaten in ein ADSO eintragen können.

Da die erwähnten Abkürzungen nicht bei ADSO funktionieren, müssen wir zurück zu den Basics gehen und Testdaten auf dem alten Weg anlegen. Dabei gilt es, eine Planungssequenz vom Typ 1 (Manuelle Eingabe) zu erstellen. Dafür sind mehrere Schritte notwendig. Zunächst muss eine Aggregationsebene angelegt werden. Diese definiert die Granularität der Daten. Anschließend muss ein Filter angelegt werden. Selbst dann, wenn keine Daten gefiltert werden müssen.

Planungssequenz zur manuellen Eingabe anlegen

Danach kann man die Planungssequenz ausführen und neue Zeilen anhängen (1).  Dort kann man dann die neuen Werte eintragen und speichern (2). Anschließend stehen die neuen Daten zum Testen bereit.

ADSO Neue Daten

Wie Sie schon merken, sind es ganz schön viele Schritte für eine einfache Dateneingabe. Denn eigentlich brauchen wir nur ein paar Datensätze im InfoProvider und müssen dafür eine neue Aggregationsebene und Filter anlegen. Viel zu umständlich.

NextTables stellt eine einfache Alternative zur Dateneingabe dar. So können Sie Daten direkt in das ADSO schreiben, ohne den Umweg über eine Aggregationsebene und Filter. Außerdem können Testdaten bequem in Excel generiert werden, um diese mit wenigen Klicks in das ADSO zu importieren.

Neue Daten einfügen

Dank der intuitiven Weboberfläche kann sogar der Fachbereich die gewünschten Testdaten für den UAT (User Acceptance Test) anlegen, um alle möglichen Szenarien durchzuspielen. Wenn Sie also Ihre Projektlaufzeit (und die Kosten) verringern und gleichzeitig die Qualität erhöhen möchten, sollten Sie NextTables in Erwägung ziehen.

Denn schnelle und problemlose Erzeugung von Testdaten stellt eigentlich nur einen Nebeneffekt dar. NextTables kann viel mehr. Es stellt eine ganze Suite für Daten-Upload und die Pflege von Stammdaten in SAP BW inklusive Validierung zur Verfügung. Wenn Sie viel Wert auf einen reibungslosen Upload legen oder Ihrem Fachbereich eine einfache und frei konfigurierbare Lösung zur Stammdatenpflege bieten wollen, dann kann NextTables eine Alternative für Sie sein.

Möchten Sie gerne mehr über NextTables erfahren? Fordern Sie jetzt unverbindlich und kostenlos Ihre persönliche Testversion an. Bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Erfahren Sie alles über NextTables

Bildquelle: Pexels, CC0 License

 

Themen: NextTables, SAP HANA, SAP BW/4HANA

Beitrag teilen